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Pressemeldungen

Pressemeldungen und Kontakt

Für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungen ist großenteils Judith Krieg zuständig. Wenden Sie sich mit Ihren Anfragen und Rezensionsexemplaren wegen deshalb bitte an:

presse@edition-converso.com

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t 07083 933 15 64
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Für die so genannten Social Media steht mir eine kompetente Person zur Seite

  – Edition Converso
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Seit dem Frühjahr 2020 stellen wir hier Pressemeldungen zur Verfügung. Sollten Sie einen Text zu einem älteren Titel benötigen, dann kontaktieren Sie uns gern unter presse@edition-converso.com.

Hussein Bin Hamza Ich spreche von Blau, nicht vom Meer

Ich lebte so fremd / wie in einem übersetzten Gedicht: Wählt sich ein syrisch-kurdischer Dichter das als Motto seiner Sammlung von Gedichten, die zum größten Teil, nach langer Schaffenskrise noch in der Heimat, in Deutschland dann entstanden sind, fällt dem gebannten Leser unmittelbar die Rolle des Navigierenden zwischen den zwei Polen zu: Das Über-setzen in „Ich spreche von Blau, nicht vom Meer“ ist ein dialogträchtiger Akt der Ichwerdung unter rauen Bedingungen. Und doch bricht bei Hussein Bin Hamza auch aus den feinsten Ritzen seines Dichterboots immer wieder Humor sich Bahn, besonders in dem Teil, der dem Deutschen (Nachbarn, Sprache, Mitmenschen) gewidmet ist. Stolz wirft er, der sich gerne auf dem Teppich der deutschen Sprache ergeht, auch die ganz heutigen, schmerzlichen Themen – Flucht, Ablehnung, Fremdenhass – in das Rüttelsieb seiner Sprache, durch das er die Existenz bis auf die Knochen freilegt. Am Ende muss er „etwas in Händen halten“, ganz ohne orientalische Blumigkeit findet jene letzte Substanz Eingang in seine Gedichte. Meisterlich geht er die ewigen Themen – Gott, Dichtung und Eros an:

NUR ZWEI HÄNDE
Nur zwei Hände warst du / bis Gott einen Körper schuf, der zu ihnen passte / Er dachte /
dass du sicher etwas brauchen würdest / um dich selbst zu umarmen.

Hussein Bin Hamza ist in al-Hasaka im Nordosten Syriens geboren und später nach Beirut gegangen, wo er für renommierte Zeitungen geschrieben hat. Er hat zwei Gedichtbände auf Arabisch veröffentlicht und ist Herausgeber zahlreicher Werke zur Politik und Soziologie. Seit 2017 lebt Hussein Bin Hamza mit seiner Familie in der Nähe von Hannover. „Ich spreche von Blau, nicht vom Meer“ wurde mit dem Chamisso-Publikationsstipendium 2019 der Bayrischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet.

 

Hussein Bin Hamza

Ich spreche von Blau, nicht vom Meer

Gedichte

arabisch/deutsch
Übersetzt von Günther Orth
Hrsg. von Monika Lustig
Mit einem Nachwort von Michael Krüger

96 S. / 17 € [D], 17,50 € [A]
ISBN 978-3-9819763-6-6
ET 25. Februar 2020

 

 

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Belinda Cannone Vom Rauschen und Rumoren der Welt

Jodel arbeitet als Toningenieur bei der Polizei, wo er Aufnahmen analysiert, um zur Aufklärung von Verbrechen beizutragen. Als er die elfjährige Jeanne kennenlernt, begreift er schnell, dass sie an derselben Gabe „leidet“ wie er: an Hyperakusis, einem extremen Hörvermögen. Die beiden freunden sich an: Jodel will Jeanne das zielgerichtete Hören beibringen, damit sie nicht im Lärm der Welt ertrinkt. Außerdem macht er die Bekanntschaft von Ulan, einem Russen, der in einem verlassenen Industriegelände mit anderen Ausgebooteten aus aller Herren Länder haust. Und er trifft Jeannes Mutter, Jaumette, eine Komponistin, und verliebt sich in sie.

Belinda Cannones Roman „Vom Rauschen und Rumoren der Welt“ zieht die Leser in den Sog von Jodels Nachdenken über die Liebe, die Welt und die Sonderlinge in ihr: Wie gelingt es uns, inmitten von Chaos und Gewalt nicht die Ohren zu verschließen, sondern unseren moralischen Kompass zu bewahren? Wie bleiben wir empfänglich für den Lärm des Lebens, und wie können wir daraus Musik gewinnen? Und wo ist ein Platz für Menschen, die nicht der Norm entsprechen? Die französische Autorin entfaltet ein Netz aus Begegnungen, und ein erotisches Szenario, dessen Fäden sie in die Hände der Komponistin Jaumette legt, der „Ordnerin des Klangchaos“. Ein hochaktueller, sinnlicher Ideenroman, der dem Schrecklichen und dem Schönen gleichermaßen nachlauscht und beim Zuhören Widerstandskräfte entwickelt.

Belinda Cannone, von sizilianisch-korsischen Eltern in Tunesien geboren, als französische Autorin zum ›Chevalier de la Légion d’Honneur‹ ernannt, hat zahlreiche Romane, darunter „L’Homme qui jeûne“, „Nu intérieur“ verfasst. Als Essayistin ist sie eine gewichtige Stimme in der internationalen Feminismusdebatte; ihre Essays „L’Ecriture du désir“; „La Sentiment d’imposture“ wurden mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Sie lehrt als Assistenzprofessorin für vergleichende Literatur-wissenschaften an der Universität Caen Basse-Normandie.

Belinda Cannone

Vom Rauschen und Rumoren der Welt

Roman aus dem Französischen von Claudia Steinitz und Tobias Scheffel
256 S., 22 € [D], 22,70 € [A]
ISBN 978-3-9819763-4-2

 

 

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Gazmend Kapllani: Unentbehrliches Handbuch zum Umgang mit Grenzen

„Einen Migranten kann man erst verstehen, wenn man seine Geschichte gehört hat“: In seinem biografischen Essay erzählt der albanische, auf Griechisch schreibende Autor Gazmend Kapllani von den Jahren im „Irrenhaus“ des stalinistischen Regimes, von seiner Flucht nach Griechenland und vom schwierigen Ankommen am Sehnsuchtsort, der „Welt jenseits der Grenze“. Gemeinsam mit seinen Leidensgenossen landet er in einem griechischen Flüchtlingscamp: ein weiteres System von Unmenschlichkeit und Absurditäten, dem er dank eines Filmregisseurs entkommen kann. Doch die Bilder vom Goldenen Westen prallen auf eine Realität, die trotz vermeintlich gelungener Integration eine fremde bleibt.

Die von schwarzem Humor grundierten Schilderungen des Alltags in Albanien und im griechischen Flüchtlingscamp wechseln sich ab mit tiefgründig-selbstironischen Reflexionen über das Migrantensein und die Bedeutung von Grenzen, den sichtbaren wie den unsichtbaren. Wie umgehen mit der Zerrissenheit, mit der trügerischen Erinnerung und mit der Furcht der Einheimischen gerade vor denen, die wirklich angekommen, eben nicht mehr „anders“ sind? Ein Lehrstück über das Migrantenschicksal durch die Generationen hinweg, das heute mehr denn je seine dramatische Gültigkeit behauptet.

Gazmend Kapllani, 1967 in Lushnja, Albanien geboren, erlitt mit seiner Familie unter Enver Hodschas Regime massive Repressionen. 1991 flüchtete er nach Griechenland, wo er 24 Jahre unter anderem als Universitätsdozent und Journalist großer Tageszeitungen wirkte. Im Interview am Ende des Handbuchs streift Kapllani die schmerzhafte Erfahrung von Schikanen durch die neofaschistischen Rechten in Griechenland, die letztendlich zur Ablehnung seines Einbürgerungsgesuchs durch eine linke Regierung geführt hat. Heute lebt Gazmend Kapllani als Universitätsdozent in den USA und fühlt sich mehr denn je als leidenschaftlicher Europäer.

Gazmend Kapllani

Unentbehrliches Handbuch zum Umgang mit Grenzen

Biografischer Essay
Aus dem Griechischen von Nina Bungarten
Mit einem aktuellen Interview des Autors
176 S. / 19 € [D], 22,70 € [A]
ISBN 978-3-9819763-5-9

 

 

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Vom Grenzsyndrom, Fremd-Sein und von der Liebe zu Europa. Interview mit Gazmend Kapllani:

Vom Grenzsyndrom, Fremd-Sein und von der Liebe zu Europa: der albanische Autor Gazmend Kapllani

Der albanische, auf Griechisch schreibende Autor Gazmend Kapllani erzählt in seinen Büchern die Geschichte Europas von den Peripherien aus, „denn von diesem Blickwinkel aus, davon bin ich fest überzeugt, ist sie viel besser zu beobachten“. Sein Unentbehrliches Handbuch zum Umgang mit Grenzen (ET 25. Februar) wird dabei zur Chiffre für das Schicksal des Migranten, der Fremder bleibt, so gut er auch integriert sein mag, und für eine „Heimat“, die sich nicht verorten lässt.

Hier ein Auszug aus dem Interview am Ende des Bandes: Kapllani berichtet darin auch über die Ablehnung seines Einbürgerungsantrags in Griechenland.

Wir lesen heutzutage in der deutschen Presse so manches über das stalinistische Regime unter Enver Hodscha: Es heißt, diese historische Periode sei nicht gründlich genug oder überhaupt nicht aufgearbeitet.

Gazmend Kapllani: „Dieses blutrünstige Regime hielt das Land für ein halbes Jahrhundert vom Rest der Welt isoliert und verwandelte es in einen tristen und paranoiden Menschenzoo, in dem jedoch selbst die Zoobesucher verboten waren. Das politische und kulturelle Desaster, das daraus resultierte, ist nur schwer zu beschreiben; seine Auswirkungen jedoch werden noch weitere Generationen beschäftigen. Diktaturen dieser Art sind wie Atombomben. Albanien lässt sich nur begreifen, wenn man es auch als festen Bestandteil der mühsamen, qualvollen, aufgewühlten Geschichte Europas insgesamt beurteilt, d. h. wenn man es als Teil Osteuropas während des Kalten Kriegs betrachtet. (…)

Zum Thema Aufarbeitung in concretis: Auf der einen Seite haben wir es mit einem kleptokratischen und mafiösen Kapitalismus zu tun, auf der anderen mit einer finsteren Vergangenheit, die Tag für Tag unser Gewissen vergiftet hat. Wir stehen vor der Notwendigkeit, uns der quälenden Gewissensfrage zu stellen, nämlich zu klären: Wie ist es möglich, dass ein Großteil der albanischen Gesellschaft zum Erfüllungsgehilfen, zum Komplizen eines so unmenschlichen Regimes wurde? Genau darum geht es ja. Doch um dieser großen Verpflichtung nachkommen zu können, bedürfen wir einer kleinen Unterstützung seitens unserer europäischen Freunde. Nach so vielen Jahren der Selbstisolation müssen wir uns als Teil des europäischen Kontinents fühlen, als Teil der Europäischen Union. Für uns ist das eine existenzielle Frage.“

Als die griechischen Autoritäten dir nach 24 Jahren im Land die griechische Staatsangehörigkeit verweigert haben, welche waren deine Reaktionen? Sicherlich war es eine bodenlose Enttäuschung?

Kapllani: „Das ist eine sehr schmerzhafte Geschichte. Es handelt sich in der Tat um einen echten juristischen und politischen Skandal; zugleich ist die Geschichte sehr komplex. Denn in Griechenland bin ich zu einem überaus bekannten Schriftsteller und Journalisten geworden. Doch genau aus diesem Grund geriet ich auch ins Visier obskurer Apparate des griechischen Staats und der Faschisten. Griechenland ist ein besonders ungastliches Land gegenüber jedwedem, der einer Minderheit angehört – mit Ausnahme der Minderheit der Touristen. (…) Auf der Gegenseite steht die griechische Linke, die zwar gastfreundlicher und gegenüber den Einwanderern offener ist, jedoch oft von einer stark populistischen und extrem autoritären Mentalität beherrscht ist. Diese Linke kann gegenüber einem kritischen und unabhängigen Denken äußerst misstrauisch sein, besonders wenn dahinter Personen stehen, die sich am Rande des Systems befinden. Es war in der Tat die regierende Linke, die auf die zynischste Weise, die man sich nur vorstellen kann, meinen berechtigten Antrag auf griechische Staatsbürgerschaft abgewiesen hat. Indem sie das tat, ist sie paradoxerweise einem der großen Anliegen der extremen Rechten und der griechischen Neonazis nachgekommen. (…) Griechenland nach so vielen Jahren zu verlassen (…) habe ich als regelrechte Verstümmelung auf kultureller und persönlicher Ebene erlebt, als hätte man mich eines oder mehrerer Gliedmaßen beraubt. Die Spuren, die dieser Akt der Gewalt in mir hinterlassen hat, sind tief, und ich hoffe, sie literarisch eines Tages verarbeiten zu können: Mir daraus eine Lebensphilosophie schmieden.

Meines Dafürhaltens bin ich jetzt, da ich in den USA lebe, mehr Europäer geworden. Hier habe ich die Möglichkeit, die moderne europäische Geschichte zu unterrichten. Meine Herkunft aus dem Balkan gestattet mir einen anderen und noch vielschichtigeren Blick auf Europa. Ich vermittle meinen Studenten viel Wissen über die Balkanstaaten und Osteuropa, damit sie lernen: Europa ist nicht gleichbedeutend mit jenen sechs oder sieben reichsten nordeuropäischen Ländern. (…)“

Gazmend Kapllani, 1967 in Lushnja, Albanien geboren, erlitt mit seiner Familie unter Enver Hodschas Regime massive Repressionen. 1991 flüchtete er nach Griechenland, wo er 24 Jahre unter anderem als Universitätsdozent und Journalist großer Tageszeitungen wirkte. Heute lebt Gazmend Kapllani als Universitätsdozent in den USA. In seinem biografischen Essay Unentbehrliches Handbuch zum Umgang mit Grenzen berichtet er von den Jahren unter der Diktatur, von seiner Flucht und vom schwierigen Ankommen am Sehnsuchtsort.

Gazmend Kapllani

Unentbehrliches Handbuch zum Umgang mit Grenzen

Biografischer Essay
Aus dem Griechischen von Nina Bungarten
Mit einem aktuellen Interview des Autors
176 S. / 19 € [D], 22,70 € [A]
ISBN 978-3-9819763-5-9

 

 

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